Aktuelle Anträge, Statements und Neuigkeiten
Neuigkeit
28.09.26
Endergebnis der Stichwahl um das Bürgermeisteramt in Bad Pyrmont steht fest.
Leider hat es am 27.09.2026 bei der Stichwahl um das Bürgermeisteramt für Carolin Muschter nicht gereicht. Sie musste sich nach einem leidenschaftlich geführten Wahlkampf Ha-Jo Böhnke geschlagen geben. Wir möchten an dieser Stelle allen Unterstützern ein herzliches "Danke schön" sagen. Wir als Ratsfraktion Bad Pyrmont INTAKt konzentrieren uns nun in der kommenden Legislaturperiode auf die Ratsarbeit.
Umfrage
21.09.26
Umfrage: Wie verlässlich ist der Schulbus bei Ihnen/Euch?
Zur Verbesserung der Taktung, der Sicherheit der angefahrenen Haltestellen und der Schulbusbeförderung im Allgemeinen sowie der Qualität der Strecken haben wir von der Wählergemeinschaft Bad Pyrmont INTAKt eine Umfrage zur Pünktlichkeit der Schulbusse im Landkreis aufgesetzt. Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn möglichst viele Personen, die direkt auf den Schulbus und dessen Pünktlichkeit angewiesen sind, an der Umfrage teilnehmen würden.
Antrag
15.09.26
Unser Antrag auf Straßeninstandsetzung
Wir (Fraktion Bad Pyrmont INTAKT im Stadtrat von Bad Pyrmont) beantragen, die Zuwegung zum Wilhelmstal, Bad Pyrmont-Eichenborn instand zu setzen.
Nach Auskunft der Verwaltung an Einwohner handelt es sich bei der Zuwegung um einen Wirtschaftsweg.
Wir beantragen, die erforderlichen Kosten zu ermitteln und in den nächsten Haushalt einzustellen.
Sollten im gegenwärtigen Haushalt Finanzen freiwerden, die sich für die Instandsetzung dieser Zuwegung einsetzen lassen, soll diese möglichst zeitnah Instandgesetzt werden.
Unabhängig davon wünschen sich Einwohner eine Mitfahrerbank, da die öffentliche Anbindung ins Wilhelmstal sehr schlecht ist.
Unseren kompletten Antrag können Sie hier lesen und herunterladen.
Antrag
15.09.26
Unser Antrag auf Einwohnerparken
Wir (Fraktion Bad Pyrmont INTAKT im Stadtrat von Bad Pyrmont) haben einen Antrag auf Einwohnerparken gestellt.
Mit unserem Erfolg beim Antrag auf den ersten personenbezogenen Behindertenparkplatz hier in Pyrmont nehmen wir nun das nächste große Problem in Angriff, die zugeparkten Seitenstraßen um die Kliniken. Dabei kommt zum Tragen, dass von den Kliniken selbst schon die Überlegung geäußert wurde, an der Schanze einen Parkplatz für ihre Gäste zu bauen.
In Pyrmont selbst sind die Zahlen der PKW in den letzten Jahren nicht sehr gestiegen , so sagt es (zumindest) der Verkehrsentwicklungsplan.
Wenn Sie noch weitere Straßen einfügen möchten, das ist gut. Ich habe ausdrücklich Straßen, in denen Mitglieder unserer Wählergemeinschaft wohnen, nicht angegeben.
Unseren kompletten Antrag können Sie hier lesen und herunterladen.
Neuigkeit
14.09.26
Stichwahl zwischen Ha-Jo Böhnke und Carolin Muschter, Bürgermeisterkandidatin der Wählergemeinschaft Bad Pyrmont INTAKt
Die Pyrmonterinnen und Pyrmonter haben am 13.09.2026 gewählt. Neben der Wahl zum Bürgermeisteramt fand ebenfalls die Wahl zum Stadtrat von Bad Pyrmont, zum Kreistag, zum Landratsamt sowie zu den Ortsteilen Thal, Löwensen und Hagen von Bad Pyrmont statt. Bei der Wahl zum Bürgermeisteramt kam Ha-Jo Böhnke auf 40,3 % der abgegebenen Stimmen, unsere Kandidatin Carolin Muschter auf 28,6 %. Damit kommt es am 27.09.2026 zu einer Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten.
Die Kandidatin der CDU, Anja Grages, erreichte 21,9 %, der Einzelkandidat Rainer Timpe 9,1 %.
Neuigkeit
04.09.26
Leerstand in der Brunnenstraße - was ist bislang passiert?
Bereits im Jahr 2015 hat es eine Leerstandsumfrage der Eigentümer/Gewerbetreibende in der Brunnenstraße/Kirchstraße/Untere Hauptallee gegeben. Diese Umfrage gab bereits damals einen sehr guten Blick auf die Situation in der Innenstadt Bad Pyrmonts. Leider ist in den vergangenen 10 Jahren nicht ausreichend gegen den (bestehenden) Leerstand getan worden. An Ansatzpunkten hat es nicht gemangelt- es fehlte der politische Wille, auch geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Stattdessen soll nun durch das ISEK Teile der Innenstadt für sehr viel Geld saniert werden - wir sprechen uns gegen eine solche Sanierung aus. Es muss über das ISEK mehr Geld für die Gewerbetreibenden und Eigentümer zur Sanierung der eigene Gebäude bereitgestellt werden - dafür sind wir! Die Kosten für die Sanierung der Innenstadt können hier nachgelesen werden.
Neuigkeit
04.09.26
Interview von Carolin Muschter, Bürgermeisterkandidatin von der Wählergemeinschaft Bad Pyrmont INTAKt, mit der Energiegenossenschaft Pyrmont-Lügde
Unsere Bürgermeisterkandidatin, Carolin Muschter, im Interview mit der ENGENO Pyrmont-Lügde zu wichtigen Themen, welche die Felder Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz betreffen. https://engeno.org/buergermeisterin-wahl-2026/
Neuigkeit
28.08.26
Interview von Carolin Muschter, Bürgermeisterkandidatin von der Wählergemeinschaft Bad Pyrmont INTAKt, mit der Plattform Emmerzon
Carolin Muschter hat sich viel Zeit genommen, so detailliert wie möglich, die Fragen der Plattform zu beantworten. Der umfangreiche Fragenkatalog sowie ihre Antworten können nun über die Plattform Emmerzon eingesehen und gelesen werden.
Links zu den einzelnen Teilen des Intervies
Statement
24.08.26
5 (weitere) Fragen an Carolin Muschter (Bürgermeisterkandidatin für Bad Pyrmont INTAKt)
- Wo wollen Sie im Haushalt sparen?
Ich verzichte auf einen Dienstwagen. Nicht zwingend notwendige Bauprojekte zu verschieben bedeutet sinkenden Kredit- und Zinskosten. Einkauf, IT, Vergabestellen, Leistungen des Bauhofs können mit Nachbarkommunen geteilt werden. Das hilft Geld zu sparen. Schnellere Zahlung von Rechnungen, um mehr Skonto zu nutzen. - Welche Projekte/Vorhaben wollen Sie streichen?
Den Bürgermeister-Dienstwagen benötige ich nicht. Die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatz inkl. dem Bau des Kreiselverkehrs lehne ich ab. Den 3. Ausbau der Brunnenstraße, den die Einwohner des ISEK-Bereichs zahlen müssen, möchte ich ebenfalls nicht. Die Schlossstraße muss nicht umgebaut werden, die Einbahnstraßen-Regelung in der Kirchstraße ist ebenfalls abzulehnen. Zudem brauchen wir kein teures elektrisches Parkleitsysteme für die wenigen Parkplätze- das steht in keinem Verhältnis. - Was halten Sie von den anderen Kandidatinnen und Kandidaten, die sich für das Amt des Bürgermeisters/der Bürgermeisterin bewerben?
Jeder hat seine Vorstellungen von einem erfolgreichen Pyrmont. Die Parteien haben nun lange genug regiert. Man sollte wenigstens einen Ausschuss geleitet, an den Rats- und Ausschusssitzungen teilgenommen haben, um zu wissen, wie das hier alles läuft, und wie man es im Rahmen der Gesetze verbessern kann. - Politik: Ihr politisches Vorbild?
Als Wählergemeinschaft sind wir nicht politisch - ohne Parteibuch, das hat seinen Grund. Pyrmont nach vorne zu bringen, wie es die Ratsleute vor langer Zeit geschafft haben, ist mein Vorbild. Charakterstark, wie mein Großonkel. Zusammenarbeiten mit den Bürgern und Umsetzen ist mein Ziel. - Wenn Sie einen politischen Wunsch frei hätten...
Weltfrieden. Aber als Anfang eine verbindliche Ausbildung für alle gewählten Ratsmitglieder in Baurecht, Haushalts- und Verwaltungsrecht. Und das auch für alle gewählten Kreistags-, Landtags- und Bundestagsabgeordneten. Damit wir zumindest auf unser Ebene schon Recht und Frieden waren können.
Antrag
24.08.26
Antrag zur Causa Kaiserhof, Kirchstraße/ Hauptallee
Bereits im Januar 2026 hat Carolin Muschter von Bad Pyrmont INTAKt einen Antrag bei der Stadtverwaltung, den Ausschüssen und dem Rat der Stadt Bad Pyrmont eingereicht, dass unverzügliche Anordnung zur Durchführung von erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen am Kaiserhof, Kirchstraße/ Hauptallee durchgeführt werden. Den kompletten Antrag können Sie hier lesen.
Statement
17.08.26
5 Fragen an Carolin Muschter (Bürgermeisterkandidatin von der Wählergemeinschaft Bad Pyrmont INTAKt)
- Warum kandidieren Sie für dieses Spitzenamt?
Die Stadt muss für Familien und junge Leute attraktiver werden, damit auch unsere großen Firmen für Arbeitsplätze punkten können. Es muss sauberer werden und die Schlaglöcher weg. Wirtschaft und Tourismus anschieben, gegen Leerstand und zum Erhalt der Arbeitsplätze in Geschäften und Betrieben - Warum sollten die Wähler gerade Sie wählen?
Als geborene Pyrmonterin habe ich lange genug woanders gewohnt, um zu sehen, was hier gut läuft und was besser geht. Bürgermeisterin ist mehr als Verwaltungsleitung, die ich kann. Ich habe den Mut, Kraft und das Team zum Ändern. Echte Bürgerbeteiligung und ein Generationswechsel im Rat sind fällig! - Was sind Ihre fünf wichtigsten politischen Ziele?
Die Stadt muss brummen und braucht eine Generalüberholung. Herderschule und Max-Born- Realschule müssen dringend saniert und erneuert werden. Straßen ohne Schlagloch, heile Geh- und Radwege, barrierefrei für alle Generationen. Runter von den Schulden. Ärztemangel beheben, ein städtisches MVZ gründen - Welches Ziel werden Sie sofort nach Amtsantritt umsetzen?
Die Planung für die Schulen läuft schon. Die Schulhöfe absichern. Für‘s Schlaglöcher füllen die Ausschreibung starten. Die fertigen Ausschreibungen der Gehwege umsetzen. Ausschreibung für Sporthallensanierung. Überregional weit mehr Werbung für Pyrmont machen. Mitarbeiter- und Bürgersprechstunden. - Wie wollen Sie Ihre Projekte finanzieren?
Die Finanzierung für die Sporthallen und Schulen sind im Haushalt bereits eingetragen. Schlaglöcher finanzieren wir über Erhaltungsaufwendungen, das muss im nächsten Haushalt eingestellt werden. Werbung muss im Haushalt eingestellt werden, da können wir mit 100.000 € schon viel erreichen.
Neuigkeit
07.08.26
Bürgermeisterkandidatin und -kandidaten stellen sich in der August-Ausgabe des "Treffpunkt-Magazins" vor
In der aktuellen August-Ausgabe des Magazins "Treffpunkt" stellen sich alle Bürgermeisterkandidatinnen und Bürgermeisterkandidaten vor. Auch unsere Kandidatin von Bad Pyrmont Intakt, Carolin Muschter, stellt sich und Ihre Vision von Bad Pyrmont vor. Gleichzeitig bietet der Artikel wertvolle Informationen zu allen Kandidatinnen und Kandidaten von Bad Pyrmont Intakt zur Kommunalwahl am 13.09.2026. Hier der Link zur Ausgabe: August-Ausgabe des Treffpunkts
Neuigkeit
16.07.26
Die Bürgermeisterkandidatin von Bad Pyrmont INTAKT, Carolin Muschter, stellt sich vor.
Carolin Muschter wurde am 11. Juli 1963 in Bad Pyrmont geboren, sie hat hier ihr Abitur gemacht. Nach ihrem Jura-Studium in Kiel, Freiburg und Göttingen und absolvierte ihr Referendariat in Bayern. Ihr Auslandspraktikum absolvierte sie in Sydney, Australien.
Frau Muschter ist seit 45 Jahren mit ihrem Ehemann, Prof. Dr. Rolf Muschter, zusammen und Mutter von zwei Töchtern im Alter von 27 und 29 Jahren. Die ältere Tochter wohnt in Bad Pyrmont, die jüngere in Australien. „Down Under“ ist in der Familie fast genauso fest verankert wie Pyrmont selbst. Da ihre Schwiegermutter in den 1980er Jahren nach Australien zog, verbrachte Carolin Muschter insgesamt rund fünf Jahre dort. Carolin Muschters Mutter, Erika Heller, war ebenfalls Pyrmonterin und wird vielen durch ihr Geschäft in Erinnerung sein.
Bereits seit 2001 ist Carolin Muschter politisch aktiv, davon 25 Jahre im Gemeinde- bzw. Stadtrat. Sie war fünf Jahre lang stellvertretende Bürgermeisterin und hat sich zehn Jahre lang im Elternratsvorstand eines Gymnasiums mit 1 800 Schülern eingebracht. „Alles rund um Kindergarten und Schule, aber auch die Sporthallen, das sind Bereiche, die laufen müssen, damit die Eltern Verlässlichkeit haben.“ Die einzelnen Maßnahmen müssen bei der Menge an liegengebliebenen Aufgaben aber bezahlbar bleiben. Die Bergdörfer brauchen dringend verlässliche Busverbindungen.“
Carolin Muschter hat klare Vorstellungen vom Bürgermeisteramt: Ihr geht es um die Verbesserung der Strukturen vor Ort. Aktuell sind wenige Personen für zu viel zuständig. Das belastet und verzögert Prozesse. Alte Dienstanweisungen, beispielsweise aus dem Jahr 1952, behindern die Zusammenarbeit von Stadt und Werbegemeinschaft. Frau Muschter möchte, dass Prozesse schneller ablaufen können. Vor allem, wenn die Zuständigkeiten im Rat aufgeteilt würden, beispielsweise mit einem Ausschuss, der sich ausschließlich dem Thema Straßenbau widmet, und einem zusätzlichen Ausschuss, der sich um die Belange der zehn Friedhöfe Bad Pyrmonts (inklusive seiner Bergdörfer) kümmert. So könnten die Mitglieder des Bauausschusses deutlich entlastet werden.
Diese Strukturen schlagen auch den Bogen zurück zu Kindern und Jugendlichen. Am Beispiel des Schulwegs erklärt sie Folgendes: „Die Straßen, Fahrrad- und Fußwege müssen für die Kinder sicherer gemacht werden. Sie müssen barrierefrei sein! Das nutzt auch den älteren Mitbürgern.“
Denn Barrierefreiheit und Sicherheit sind keine Themen, die nur einzelne Generationen oder Zielgruppen betreffen. Mit unserer Unterschriftensammlung für einen Augenarzt haben wir gezeigt, dass solche Aktionen und Maßnahmen greifen und funktionieren. In Zukunft müssen wir auch auf Kongressen für das Arbeiten unter Palmen werben.“
„Als Bürgermeisterin bin ich dafür da, den Ort für Bevölkerung und Besucher gleichermaßen zu verbessern“, sagte Carolin Muschter. „Ich brauche keinen Dienstwagen. Das Geld soll lieber in die Sauberkeit der Stadt fließen.“
Neuigkeit
13.07.26
Plakatkampage von Bad Pyrmont INTAKt am 12.07.2026 mit zwei Motiven gestartet
Mit Beginn unserer Plakatkampagnen „Fortschritt ist Teamarbeit“ und „Klare Linie – Gutes Ziel“ hat der Straßenwahlkampf bereits jetzt viele positive Resonanzen hervorgerufen. Bereits in den frühen Morgenstunden des 12. Juli 2026 sind unsere Teams, die sich um die Wahlplakate kümmern, in ganz Bad Pyrmont ausgeschwärmt, um pünktlich zum Start des Straßenwahlkampfes auch bei den Wählerinnen und Wählern präsent zu sein. Der Kommunalwahlkampf, bei dem am 13.09.2026 sowohl ein neuer Stadtrat als auch ein neuer Bürgermeister oder eine neue Bürgermeisterin gewählt werden, geht nun in die nächste Phase über.
Wir möchten hier die Gelegenheit nutzen, um Ihnen exklusiv unsere beiden Plakatmotive vorzustellen, die bereits auf vielen Straßen von Bad Pyrmont zu finden sind.
Neuigkeit
03.07.26
Informationen zum Verkehrsentwicklungskonzept für das Sanierungsgebiet "Innenstadt"
Auf der Internetseite der Stadt Bad Pyrmont stehen zu dem geplanten Verkehrsentwicklungskonzept alle von der Stadt zur Verfügung gestellten Dokumente öffentlich zur Verfügung. Über den folgenden Link: www.stadt-badpyrmont.de/themen/stadtplanung-bauen-wohnen-gewerbe/verkehrsentwicklungskonzept/ können Sie die Dokumente und weitere Informationen zum aktuellen Stand einsehen und herunterladen.
Kommentar zum Verkehrskonzept von der Bürgermeisterkandidatin für Bad Pyrmont INTAKt Carolin Muschter: "Die Kirchstraße als Einbahnstraße bergauf, dann alle einmal um die Wandelhalle und dann die Heiligenangerstraße, vor dem Neu sanierten Hotel und dem Kurparkeingang als Hauptverkehrsachse nach Süden wieder runter. Da kann man nicht zustimmen. Das ist die Grundlage für die Ausschreibung an alle Büros für die Planung der Straßen und Plätze im ISEK, da kann man nicht zustimmen. Altenauplatz, Shared Places, Schlosstraße verengen und die Fahrräder zurück auf die Straße? Von München aus am Schreibtisch entwickelt, in enger Zusammenarbeit mit Herrn Böhnke. Parkplatzgebühren erheben und Parkplätze weiter abbauen? Keine Beschilderung mehr für Hotels und Kurkliniken? Brauchen wir nicht mehr?"
Die relevanten Zusammenfassungen haben wir Ihnen im folgenden unter diesen Links zusammengestellt. So kann sich jeder seine eigen Meinung bilden:
Neuigkeit
02.07.26
Unsere beiden Kandidaten für den Ortsrat Hagen stehen für Sie bereit – bereit, Verantwortung zu übernehmen
Unsere beiden Kandidaten Jessica Zeuner und Rudi Leinhart wollen sich für die folgenden Themen auf dem Hagen engagieren:
- Sichere Wege und gepflegtes Ortsbild
- Familienfreundlicher Ortsteil
- Vereine und Ehrenamt stärken
- Klare Stimme im Rathaus
Zu Ihrer Information haben wir Ihnen ein Faltblatt zur Verfügung gestellt, dass Sie hier herunterladen können. Darin finden Sie weitere Informationen zur Wählergemeinschaft Bad Pyrmont INTAKt und zu unseren beiden Kandidaten.
Pressemeldung
16.06.26
Pyrmont in die Zukunft führen – Für Familien, Sauberkeit und Tourismus (Pressemeldung von Bad Pyrmont INTAKt vom 16.06.2026)
So geht es nicht mehr weiter, das sehen wohl ziemlich alle in Pyrmont so. In den letzten 13 Jahren wurde Pyrmont von den beiden großen Gruppen überwiegend verwaltet statt gestaltet, die Stadt ist schön, aber vernachlässigt. Jetzt ist der Moment, die Zügel in die Hand zu übernehmen und konkrete Verbesserungen schnell umzusetzen.
INTAKT steht für ‚Klare Linie, gutes Ziel‘: „Die Ziele, die uns voranbringen werden, sind Familien und junge Menschen zu stärken. Wir müssen Pyrmont attraktiver machen, damit Familien sich hier wohlfühlen. Unsere großen Arbeitgeber brauchen eine positive Stadt, um bei Arbeitnehmern zu punkten. Wir brauchen bezahlbaren, behindertengerechten und familienfreundlichen Wohnraum, sichere Schulwege, gute Schulen und eine klare Perspektive für Ausbildungs- und Arbeitsplätze vor Ort.
Sauberkeit leisten und Schlaglöcher beheben, das sind schnell umsetzbare Maßnahmen, die für alle Bürger und Besucher die Stadt wieder lebenswert machen. Dafür muss das Geld ausgegeben werden. Eine Stadt, in der man sich rundum willkommen und sicher fühlt. Den Tourismus wollen wir ankurbeln, Leerstände reduzieren, Geschäfte und Gastronomie stärken. Damit können wir Arbeitsplätze sichern und langfristig Steuereinnahmen für Investitionen generieren. In eine schöne, sichere, attraktive Stadt mit guten Patientenzahlen bekommt man Ärzte aus allen Fachgebieten viel einfacher. Das ist wichtig für alle Bürger.“
Carolin Muschter ist von Bad Pyrmont INTAKT als Bürgermeisterkandidatin aufgestellt worden: „Ich bin in Pyrmont geboren und verwurzelt. Die Zeiten haben sich geändert, aber unser gemeinsamer Wille, aus Pyrmont wieder eine Stadt zu machen, in der es sich gut leben lässt, ist stärker denn je. Es geht darum, ehrlich zu handeln, Prioritäten zu setzen und Lösungen sichtbar und schnell umzusetzen, auch für die Bergdörfer.“
Mit jungen Frauen und Männern, Müttern und Vätern, Ingenieuren, Stadtplanern, Selbstständigen und Marketing-Experten ist Bad Pyrmont INTAKT gut aufgestellt, um die gesteckten Ziele mit Sachverstand zu erreichen. „Unsere Kandidaten für Pyrmont, aber auch für den Hagen und Löwensen sind gut verwurzelt, kennen den Ort, lieben ihn. Sie stehen bereit, Verantwortung zu übernehmen, damit es endlich wieder schön wird.“
Insgesamt 17 Kandidatinnen und Kandidaten schickt die Wählergemeinschaft für die Kommunalwahl am 13. September 2026 ins Rennen. Neben den 17 Kandidierenden, die sich für die Stadtratswahl aufstellen ließen, besteht das Team für die Ortsratswahl in Löwensen aus zwei und für den Ortsteil Hagen aus drei Personen. Die Website von Pyrmont INTAKT
Einige bringen bereits Erfahrung aus der Ratsarbeit der letzten Legislaturperiode mit. Andere sind neu dabei. Alle werden die Entwicklung unserer Stadt als Team aktiv vorantreiben.
- Carolin Muschter (Stadtrat, Bürgermeisteramt)
- Janine Albrecht (Stadtrat)
- Adrian Sprenger (Stadtrat)
- Jessica Zeuner (Stadtrat und Ortsrat Hagen)
- Bernd Hogrefe (Stadtrat)
- Michael Kleinsorge (Stadtrat)
- Nursen Duman (Stadtrat)
- Eskild Sörensen (Stadtrat)
- Michael Rhein (Stadtrat und Ortsrat Löwensen)
- Christiane Drost (Stadtrat)
- Johanna Steinborn (Stadtrat)
- Pauline Atkinson (Stadtrat)
- Christina Erling (Stadtrat)
- Andrea Gellhaus-Hänning (Stadtrat)
- Angelika Rudolph (Stadtrat und Ortsrat Löwensen)
- Gudrun Spieker (Stadtrat)
- Rudi Leinhart (Stadtrat und Ortsrat Hagen)
Neuigkeit
15.06.26
Die Wählergemeinschaft Bad Pyrmont INTAKT hat sich zur Kommunalwahl 2026 aufgestellt: Die Kandidatenlisten für die Stadtrats- sowie die Ortsratswahlen in Löwensen und auf dem Hagen stehen fest.
Insgesamt 17 Kandidatinnen und Kandidaten schickt die Wählergemeinschaft für die Kommunalwahl am 13. September 2026 ins Rennen. Neben den 18 Kandidierenden, die sich für die Stadtratswahl aufstellen ließen, besteht das Team für die Ortsratswahl in Löwensen aus zwei und für den Ortsteil Hagen aus drei Personen.
Einige Kandidatinnen und Kandidaten bringen bereits Erfahrung aus der Ratsarbeit der letzten Legislaturperiode mit. Andere sind neu dabei und möchten die Entwicklung unserer Stadt nun aktiv vorantreiben.
Unsere Kandidatenliste
- Carolin Muschter (Stadtrat, Bürgermeisteramt)
- Janine Albrecht (Stadtrat)
- Adrian Sprenger (Stadtrat)
- Jessica Zeuner (Stadtrat und Ortsrat Hagen)
- Bernd Hogrefe (Stadtrat)
- Michael Kleinsorge (Stadtrat)
- Nursen Duman (Stadtrat)
- Eskild Sörensen (Stadtrat)
- Michael Rhein (Stadtrat und Ortsrat Löwensen)
- Christiane Drost (Stadtrat)
- Johanna Steinborn (Stadtrat)
- Pauline Atkinson (Stadtrat)
- Christina Erling (Stadtrat)
- Andrea Gellhaus-Hännig (Stadtrat)
- Angelika Rudolph (Stadtrat und Ortsrat Löwensen)
- Gudrun Spieker (Stadtrat)
- Rudi Leinhart (Stadtrat und Ortsrat Hagen)
Wenn Sie mit Bad Pyrmont INTAKT oder einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten Kontakt aufnehmen möchten oder Fragen zu unseren Themen und Positionen haben, stehen wir Ihnen gerne Rede und Antwort.
Was sind unsere 4 Hauptthemen?
- Die Schlaglöcher müssen weg
- Die Schulen müssen Fit für die Zukunft werden, damit Schüler und Lehrer vernünftig lernen und arbeiten können.
- Den Tourismus fördern, um die Arbeitsplätze in Gewerbe und Einzelhandel und den Folgebetrieben (Handwerk, Bäckereien etc) zu sichern. Damit wollen wir Gewerbesteuer in das Stadtsäckel bekommen.
- Unnütze und teure Projekte auf den Prüfstand
Statement
10.06.26
Zum ISEK
15 Mio € sind für Pyrmont geplant, dafür 5 Mio € vom Land, 5 Mio € vom Bund und 5 Mio € müssen die Eigentümer im ISEK Bereich aufbringen.
Wir wollen mehr Geld für die kaputten Häuser im ISEK Gebiet einsetzen und weniger für die Straßen, eigentlich gerne 80% für die Häuser und 20% für die Quartiersgestaltung.
Bisher wollen die anderen Fraktionen nur 20% der 15 Mio. Euro Fördergelder an die Häuser im ISEK Gebiet und 80% für Planungen der Stadt für die Quartiersgestaltung ausgeben.
Unsere Forderungen sind daher:
Um die Eigentümer im ISEK Gebiet zu unterstützen, müssen sie Geld für die Instandsetzung der Gebäude bekommen.
Denn nur das verbessert das Aussehen der Stadt nachhaltig.
Wenn das Geld nur auf Quartiersgestaltung ausgerichtet ist, passiert nach unserer Auffassung folgendes:
Die Häuser bleiben so kaputt, wie sie sind und die Eigentümer müssen in den kommenden 15 Jahren noch hohe Beiträge für das ISEK einplanen. Also belasten wir die Eigentümer noch mehr und das ist genau das Gegenteil vom angestrebten Erfolg.
- Es soll eine Städtebauleitplanung erstellt werden, um die folgenden Fragen zu beantworten: Wie soll sich die Stadt entwickeln? Welchen Zuzug benötigt Bad Pyrmont und in welchem Umfang? Welche Wertschöpfung entsteht durch neue Wohngebiet bzw. neue Eigentumswohnungen am Stadtrand?
- Was bringt der Wohnungsbau in den alten Häusern der Innenstadt? Sind die Folgekosten für die Stadt dabei günstiger und können wir mit mehr Einnahmen für die Stadtkasse rechnen?
- Folgekosten für die Stadt bei mehr Tourismus?
Rechenbeispiel:
Ein Wohngebiet mit 100 Wohnungen generiert jährlich etwa 60.000 Euro Grundsteuer und 250.000 Euro Einkommensteueranteil. Dadurch entstehen der Stadt Folgekosten für Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen, (technische) Infrastruktur, Straßenbau sowie Verwaltungskosten.
Rechenbeispiel:
Ein Hotel mit 100 Betten verzeichnet ca. 30.000 Übernachtungen zu ca. 150 Euro pro Nacht und erwirtschaftet somit eine Wertschöpfung von ca. 4,5 Mio. Euro im Jahr.
Fazit
Die wirtschaftliche Entwicklung unseres Kurortes ist eng mit der Entwicklung des Tourismus verknüpft. Eine nachhaltige Wertschöpfung kann nur durch eine Zunahme des Tourismus erzielt werden. Somit sind auch das Stadtwachstum und die Stadtentwicklung eng mit der Tourismusentwicklung verknüpft. Nach unserer Vorstellung kann eine nachhaltige Stadtentwicklung nur im Rahmen des ISEK erfolgen. Der Fokus muss daher auf der Entwicklung der Innen- und Kernstadt liegen. Zudem müssen bei der Entwicklung neuer Gebiete stets die Folgekosten bedacht werden.
Der Tourismus in unserem Kurort mit seinen Übernachtungen bringt Wertschöpfung, sichert Arbeitsplätze und trägt maßgeblich und nachhaltig zu den Steuereinnahmen der Stadt bei.
Statement
03.06.26
Wir haben starke Vorbehalte gegen die Änderung des Flächennutzungsplans und des Bebauungsplans "Bahnhofsvorplatz" in Bad Pyrmont, da wir die Auswirkungen und Kosten, die diese Änderungen mit sich bringen, für bedenklich halten.
Mit der vorliegenden Planung sollen folgende Ziele verfolgt werden:
- Verbesserte Orientierung aller Nutzenden des Bahnhofsvorplatzes hinsichtlich der Funktionsbereiche Taxistand, Park+Ride-Flächen und Fahrradabstellplätze.
- Verbesserung der Aufenthaltsqualität auf dem Bahnhofsvorplatz.
- Barrierefreier Zugang zum Bahnhofsvorplatz.
Aus unserer Sicht werden diese Ziele verfehlt. Warum ist das so?
Die Planungen wurden nach unserer Auffassung auf Basis unzureichender Bedarfsanalysen erstellt. Weder der Bedarf der Reisenden und Pendler wurden beachtet, es fallen Parkplätze weg, statt mehr herzustellen. Auch die grundsätzliche Verkehrssituation am und um den Bahnhof herum wurden bei der vorliegenden Planung zu wenig berücksichtigt. Zudem kritisieren wir schon seit vielen Jahren, dass keine weiteren öffentlichen Toiletten geplant sind. Wegen des neuen ZOB und des geplanten Neubaus eines Kreisels sollen fast alle Bäume und Gehölze verschwinden. Dies widerspricht aus unserer Sicht einer klima- und umweltschonenden Planung.
Wir halten das Projekt für unnötig, viel zu teuer und das Geld muss vollständig geliehen werden! Folge- und Unterhaltskosten sind nicht ermittelt.
Die von uns mit abgestimmte Bürgerbeteiligung, ob das alles wirklich so von den Bürgern gewollt ist, hat die SPD verwässern lassen. Man darf gerade noch mit abstimmen, welche Farbe die Mülleimer bekommen..
Unsere auf das Wesentliche zusammengefasste Kritik am vorliegenden Planungsvorhaben:
Beeinträchtigung von Klima, Umwelt und Luft
Die Umgestaltung würde zu einer größeren Flächenversiegelung führen, was zu vermeiden ist. Der Bahnhofsvorplatz weist nach derzeitigem Planungsstand keine Verschattungsmöglichkeiten oder Abkühlungsmöglichkeiten auf. So entsteht eine sehr große Aufenthaltsfläche mit umständlichen Laufwegen, gerade für Menschen mit Beeinträchtigung. Wir von „Bad Pyrmont Intakt“ wünschen uns ein Konzept der „kurzen Wege“.
Negative Auswirkungen auf den Wasserhaushalt, das (Mikro)Klima und die Luftqualität sind zu erwarten. Auch das Naturschutzgebiet „Emmerthal“ wird beeinträchtigt, deshalb muss es in diesem Bereich aus dem Schutzgebietstatus genommen werden. Sonst wäre die Planung dort nicht zulässig.
Die Fällung von 15 Bäumen und zusätzlichem Gehölz kann vor Ort nicht ausreichend kompensiert werden. Zudem rechnen wir aufgrund des sowieso wachsenden Verkehrs in Bahnhofsnähe mit einer höheren Luftbelastung und somit mit einer Verschlechterung der Luftqualität.
Landschaftlicher Eingriff
Die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes würde das heutige Landschafts- und Stadtbild des Bahnhofsbereichs und der Stadt an sich stark verändern– und zwar zum Negativen, da es sich um einen zentralen Ort handelt. Laut Planung werden die Bushaltestellen und der Taxistand keine Verschattung erhalten. Durch das Abholzen fast aller Bäume springt das hässliche Gebäude noch mehr ins Auge.
Wesentliche Zielgruppen wurden ausgeblendet
Bisher sind Schüler und Menschen mit Beeinträchtigung sicher über die Ampelschaltungen mit Signalton zum Bahnhof gelangt. Mit der Planung würde dieser sichere Übergang geopfert für eine ungesicherte Fuhrt.
Parkplatzsituation
15 Parkplätze fallen nach diesen Plänen weg. Es gibt nur eine Einfahrt am Kreisel zu den Parkplätzen mit einer Linksabbiegerspur für 3 bis 4 Autos. Man soll, wenn da kein Auto mehr auf den Linksabbieger passt, weiter auf der Kreisstraße Richtung Lügde fahren, dann links in die Einfahrt zum Gewerbegebiet und dann wieder vor bis zum Bahnhofsparkplatz.
Es sind keine Warteplätze für die Kleinbusse der Kliniken geplant.
Der ZOB hat vier Haltestellen gleichzeitig, weit ab vom Tunnel zu den Gleisen.
Neuigkeit
22.05.26
Wirtschaftsfaktor Tourismus: Was bringt der Tourismus für Bad Pyrmont?
Bad Pyrmont steht mit seinen Übernachtungszahlen an Platz 3 in Niedersachsen, nach Hannover und Göttingen.
Nach dem Einbruch des Tourismus durch die Corona-Pandemie haben sich die Übernachtungszahlen in Bad Pyrmont zwar wieder stark erholt, konnten jedoch bislang nicht an das Niveau vor der Pandemie anknüpfen. Im Jahr 2024 beliefen sich die Aufenthaltstage auf 2,085 Mio. (davon ca. 1,3 Mio. Tagesreisen), es wurden 0,67 Mio. Übernachtungen verzeichnet. Die meisten Übernachtungen (ca. 74 %) entfielen auf die Kliniken, etwas über 11 % auf die Hotels. Zusätzlich wurden 0,115 Millionen Übernachtungen in Privathaushalten verzeichnet.
Es fehlen die Übernachtungen aus dem ehemaligen Steigenberger Hotel.
Nun fehlen uns die Übernachtungen aus dem großen Hotel an der Hauptallee.
Tagesgäste geben im Schnitt ca. 29 € aus, Übernachtungsgäste zwischen 170 und 180 €. Der Gesamtumsatz aus dem Tourismus beläuft sich im Jahr 2024 auf ca. 153 Mio. €. Während die Tagestouristen 63 % der Aufenthaltstage ausmachen, tragen sie nur ca. 25 % zum Gesamtumsatz bei. Die Übernachtungen in gewerblichen Quartieren machen zwar nur ca. 29 % der Aufenthaltstage aus, führen aber zu über 70 % des Gesamtumsatzes.
Die Klinikgäste bringen einen großen Teil an Umsatz nach Pyrmont, das meiste Geld dieser Gäste bleibt aber bei den Kliniken. Die Kliniken zahlen keine Grundsteuern und Gewerbesteuer, wenn, am Stammsitz, nicht in Pyrmont.
Die Übernachtungstouristen in den Hotels bringen also das Geld! Zu den drei Hauptprofiteuren des Tourismus zählen das Gastgewerbe, der Einzelhandel und die Dienstleistungsbranche. Der Einzelhandel wiederum profitiert am meisten von den Tagesgästen. Das Gastgewerbe selbst profitiert in erster Linie von den Übernachtungsgästen.
Es ist daher nicht von der Hand zu weisen, dass der Tourismus durch seine Wertschöpfung insbesondere in Bad Pyrmont ortsgebundene Arbeitsplätze schafft und sichert. Gleichzeitig generiert der Tourismus Steueraufkommen für die Stadt Bad Pyrmont und hilft bei der Finanzierung des öffentlichen Haushalts.
Wir haben die Zahlen für diesen Beitrag aus den beiden im Rathaus öffentlich vorgestellten Analysen der dwif München, von 2018 und 2024.
Statement
21.05.26
Grundsätzliche Überlegungen zu den Effekten von Kur-/Hotelübernachtungen im Vergleich zu (einem) Wohngebiet(en)
1. Wirtschaftliche Effekte durch (touristische/medizinische) Übernachtungen (Klinik/Kurbetrieb)
Mit mehreren Millionen Übernachtungen pro Jahr ist der Tourismus einer der zentralen Wirtschafts- und Wertschöpfungsfaktoren in Niedersachsen. In den deutschen Heilbädern und Kurorten werden jährlich ca. 25 Milliarden Euro umgesetzt, hinzu kommt ein Steueraufkommen von schätzungsweise 2,3 Milliarden Euro.
Betrachtet man eine Beispielrechnung für eine Klinik bzw. ein Hotel mit angenommenen 30.000 Übernachtungen, so ergibt sich folgendes Bild:
- legt man eine Summe von 150 € - 250 € pro Übernachtung zu Grunde, ergibt sich daraus ein geschätzter Jahresumsatz zwischen 4,5 Mio € - 7,5 Mio €
Aus diesem geschätzten Jahresumsatz ergeben sich für die Stadt Einnahmen durch die erhobene Gewerbesteuer und die Einkommensteueranteile. Zusätzlich erzeugen Touristen eine gewisse Kaufkraft für gastronomische Angebote, den Einzelhandel und/oder weitere Dienstleistungen in der Innenstadt. Durch regelmäßige Übernachtungen entsteht so eine dauerhafte Wertschöpfung pro Fläche und für die Stadt. Zudem werden durch Kur und Tourismus Arbeitsplätze geschaffen bzw. gesichert, die lokale Kaufkraft wird gestärkt und der Status und das Image unseres Kurortes werden langfristig po.
2. Wirtschaftseffekt durch Eigentumswohnungen - Einnahmen für die Kommune nach dem Niedersachsen-System
Die wichtigsten kommunalen Einnahmen, die durch Wohneigentum entstehen, sind die Grundsteuer und der Anteil an der Einkommensteuer. Letzterer beläuft sich in Niedersachsen über alle Städte und Kommunen hinweg auf über vier Milliarden Euro im Jahr.
Schaut man sich eine Beispielrechnung für ein Wohngebiet mit 100 Wohnungen an, so ergeben sich Einnahmen durch die Grundsteuer in Höhe von ca. 40.000 € bis 60.000 € pro Jahr. Der Einkommensteueranteil beläuft sich auf ca. 150.000 € bis 250.000 € pro Jahr. Somit ergeben sich jährliche Gesamteinnahmen für die Stadt von 200.000 € bis 300.000 €.
Problem: Ein Wohngebiet zieht Folgekosten nach sich. Diese Folgekosten können grob in die Bereiche „Infrastrukturkosten (Straßen, Abwasser etc.)” und „Dauerhafte Kosten” (Schulen, Kinderbetreuung, Verwaltung etc.) unterteilt werden. Der Investitionsaufwand und die Erhaltungskosten für kommunale Infrastruktur und Verwaltung sind hoch, auch bei geringer Nutzung.
Fazit: Der direkte Vergleich fällt anhand der oben genannten Analyse zugunsten der Tourismusentwicklung aus. Während die Wertschöpfung vor Ort durch den Tourismus gestärkt und nachhaltig positiv beeinflusst wird, halten sich die Steuereffekte bei Wohngebieten in Grenzen. Zudem verursachen Wohngebiete hohe Folgekosten.
Kommentar
12.05.26
Meine persönliche Auffassung zum Bahnhofsvorplatz - Ein Kommentar von Bürgermeisterkandidatin Carolin Muschter
Was fehlt an der Planung?
Zu wenig Parkplätze sind geplant. Keine Verschattung für die Parkplätze insgesamt ist geplant.
Die Linksabbiegerspur von der Landstraße auf die Parkplatzzufahrt ist zu kurz, es wird zu Rückstau in den Kreisel kommen. Die vorgeschriebene Ausfahrt vom Parkplatz nur in den Kreisel ist eine Verschlechterung zum heutigen Zustand. Jetziger Zustand: Es gibt Zufahrten zu zwei Parkplatzanlagen, aus jeder Richtung Lügde und Thal eine Parkplatzanlage. Für die Nutzer aus Richtung Thal ist die vorgelegte Planung eine extreme Verschlechterung: erst die neue Signalanlage Bus, dann durch den Kreisel fahren, dann auf die Linksabbiegerspur und warten. Viel zu wenig Kurzzeitparkplätze sind geplant. Bei jeder Abholung am Bahnhof sind jetzt die Kurzzeitparkplätze gut besetzt, das sind jetzt wesentlich mehr Plätze.
Der barrierefreie Zugang ist nur zu Bahnsteig 1 ausgelegt. Sonst müssen die Menschen weiterhin den Tunnel und Fahrstuhl nutzen.
Es sind keine Haltestelle für Kleinbusse der Kliniken eingeplant.
Jetzt erst die Möglichkeit für Toiletten zu prüfen, verkennt das Nutzerbedürfnis.
Die Frage im Fragebogen zur Anlage Vorplatz:
Die langen Laufwege zum Taxistand gehen gegen das menschliche Verhalten, man denke beim Planen zuerst, wo kommt dann der Trampelpfad? Warum legt man in heutiger Zeit nicht Wege so, wie die Menschen sie gehen? Geradeaus zum Ziel.
Erst vom Taxistand in Richtung Zebrastreifen und dann wieder Richtung Bahnhof laufen, das werden die Nutzer so nicht annehmen, die gut laufen können. Sie laufen quer über die Buszuwegung zum Taxi. Für Menschen mit Beeinträchtigung ist die Planungsvorgabe ein extrem langer Weg. Das ist eine massive Verschlechterung zum gegenwärtigen Zustand.
Fahrradständer mit Anlehnbügel sehen generell schnell gammelig aus, wenn die Räder da liegen. Die geplante Stelle mitten auf dem Vorplatz ist dafür nicht geeignet. Es sind Stolperfallen für Menschen mit Beeinträchtigungen und eine voraussehbare Gammelstelle.
Die Gestaltung des Aufenthaltsbereich für Wartende?
Das Wasser gehört dann nach Süden, sonst ist es im Laufweg. Die Ausrichtung eines solchen Wartebereichs muss doch zwei Aufgaben dienen. Die, die abholen, wollen ihre Besucher schnell sehen und dann hingehen, begrüßen und vielleicht das Gepäck abnehmen. Die, die auf Verbindungen warten, müssen schnell auf Taxi oder Bus reagieren können. Hier müssten sie zum Taxi dann die Buszufahrt überqueren, um zum heranfahrenden Taxi zu kommen. Das ist lebensfremd. Die Gäste werden an der Seite der Haltestelle des Rollstuhltaxis bereits ins Taxi steigen wollen. Keiner läuft gerne so weit: über den Zebrastreifen am Kreisel und wieder weiter zum Taxistand. Die vorgegebenen Laufwege für Menschen mit Beeinträchtigungen sind mit dem Behindertenbeirat oder Sehbehinderten Menschen gemeinsam entwickelt worden? Solche Ecken einzuplanen, die sind mit dem Taststock nicht einfach zu gehen.
Die geplante Überquerung des Kreisels für Sehbehinderte, Kinder und Menschen mit Beeinträchtigungen ist eine gefährliche Anlage, da sie keinerlei Sicherheit über Signaltöne bieten und für Kinder und Menschen mit Sehbehinderung die Geschwindigkeit herannahender Autos auf diesem Landstraßenabschnitt nicht abzuschätzen ist, auch wenn dort 50 km/h vorgeschrieben ist.
Wasserspiel am Bahnhof:
Noch einen Brunnen zu bauen, wo in Pyrmont schon so viele gebaut sind und nicht funktionieren, ist sinnlos. Dort wird sich Müll im Wasser sammeln und die Folgekosten des Betriebs und der Instandhaltung sind hoch.
Schön, dass der Geldautomat so dicht an der Straße stehen soll, wenn er dann gesprengt wird, können die ja gleich schnell flüchten. Die Trümmer können da ja auch nicht viel kaputt machen. So ein Automat müsste doch eigentlich weit weg von der Durchgangsstraße stehen, wenn er denn für die Bürger ist und nicht für den Diebstahl auf dem Silbertablett.
Der überdachter Weg zum Busbahnhof:
Die Überdachung ist ohne Seitenwände/ Rückwand geplant. Das ist viel Geld, aber bietet keinen Windschutz, keinen Kälteschutz, keinen Regenschutz, das ist eine super teure Planung mit keinem Gewinn für die Nutzer. Die durchsichtigen Dächer werden extrem schnell verschmutzen, wie am Stadtarchiv, extrem gleißendes Licht am Anfang und am Ende eine einzige Gammelstelle, die Folgekosten für die Reinigung extrem hoch, denn ein vernünftiges Gefälle würde bedeuten, es pladdert hinten runter. Oder die Stadt muss viel Geld für eine regelmäßige Reinigung der Regenrinnen einsetzen. So eine nutzlose Überdachung hat man auch am Bahnhof in Rotenburg gebaut, der Regen schlägt unten drunter.
Die angedachte Anlage in diesem Weiß ignoriert, wie schon bei der ersten Planung der Brunnenstraße, den Dreck des Reifenabriebs. Das Bahnhofsgebäude ist braun, die gemalte Vorlage ist keinesfalls realistisch. Das Bild mit der Bezeichnung Blickrichtung Süd ist keinesfalls realisierbar. Die Mauer zum Bahnsteig ist hier viel zu niedrig eingezeichnet. Die Böschung zum Bahnsteig wird für den Wartebereich äußerst unangenehm werden, die Züge sind laut im Vorbeifahren, abschottendes Gehölz wird gefällt und damit der Lärm direkt auf die Wartenden einprasseln. Die geplante Lärmschutzwand, die jetzt von der Bahn gebaut wird, wird genau dort enden. Damit werden ebenfalls Fallwinde vom Hang und von den Zügen auf die Wartenden einwirken. Völlig sinnloses Geld.
Wie soll man den Kreisel gestalten?
Gar nicht erst bauen. Gesicherte Überquerungen sind das nicht, denn wir wissen alle, dass da gerast wird. Kein Schutz durch Ampelschaltung macht Fußgänger und Fahrradfahrer zum Freiwild. Dies ist kein Kreisel in einem Stadtgefüge, sondern auf einer danach optisch freien Strecke. Wer heute dort an der Ampel steht, erlebt, wie die tatsächliche Fahrgeschwindigkeit der Autos ist. Diese Regelung ist an dieser Stelle extrem gefährlich. Die Fahrer müssen ja auch sehen können, ob Fahrradfahrer oder Fußgänger sich von den Seiten her nähern, deshalb kann und darf dort gar nichts den Blick auf die schwächeren Nutzer des Kreisels versperren. Der Kreisel ist eine Verschlechterung zum gegenwärtigen Zustand. Wie schon an der Bathildisstraße wird hier ein teures Denkmal gebaut, das in 10 Jahren wieder abgebaut wird. Der getrennte Abzweig nach Lügde ist dringend nötig, den abzubauen heißt, den Verkehrsstrom zu ignorieren.
Die vorgestellten Bänke:
Diese vorgestellten Bänke verkennen völlig, wer dort sitzen soll. Gäste mit frisch operiertem Knie kommen von solchen Bänken gar nicht wieder hoch. Ältere Menschen müssen die Füße weit unter die Sitzfläche stellen können, um aufstehen zu können. Metallbänke sind im Winter eiskalt und im Sommer wahrscheinlich so heiß wie eine Metallrutsche. Alle von Ihnen geplanten Bänke haben keine Seitenlehnen. Angelegte Krücken rutschen also leicht seitlich weg, die Bänke sind für Menschen mit Beeinträchtigungen kaum zu nutzen. Es wird eher ein weiterer Skatepark.
Fahrradständer:
Fahren Sie doch mal Bahnhöfe ab, um zu sehen, wie das nachher in der Praxis funktioniert. Pendler brauchen einen verlässlichen, trockenen Platz mit Schlüssel. Die ungesicherten Fahrradabstellanlagen mit E-Anschluss am Bahnhof: Wer lässt sein 2000 € Rad für den Tag da angeschlossen? Während er mit der Bahn irgendwo hinfährt?
Die Bäume, die da sind, sind die beste Bepflanzung. Bäume dieser Größe werden wir dort nicht wieder bekommen, wenn die Anlage so gebaut wird, wie jetzt hier vorgelegt. Wir versiegeln Grund, insbesondere mit dem Kreisel und nehmen Gehölze in großer Zahl weg. Die Emmeraue soll an dieser Stelle aus dem Landschaftsschutz genommen werden, da wissen wir alle, was das bedeutet. Diese Planung steht dem Landschaftsschutz entgegen und damit ist das für einen Kurort völlig widersinnig. Nutzlos und teuer. Die geplanten Ersatzpflanzungen auf dem Berge haben auf das Planungsgebiet keinerlei Einwirkung. Das Klein- respektive Mikroklima wird sich massiv verschlechtern.
Wasser und Kinderspielplatz:
Wir haben kaputte Brunnen in der Stadt, die erst mal wieder zum Laufen gebracht werden sollten. Vor der Welle, in der Brunnenstraße. Der Wasserlauf Untere Hauptallee sollte eine Mahnung sein, so was noch zu planen, denn die Reparaturkosten dieser 25 Jahre alten Anlage waren teuer und das vorher verlorene Wasser hat die Stadt viel Geld gekostet. Erst instand setzen, was da ist, bevor man sich das nächste Groschengrab ans Bein bindet. Die Brunnenstraße wird täglich gereinigt, der Bahnhofsvorplatz nicht. Was auch immer an Brunnen gebaut wird, das wird verdrecken und muss Instand gehalten werden.
Die Kinderspielanlage muss dann wie jeder Spielplatz geprüft werden, wir haben also bei hoher Bespielung die Folgekosten der täglichen oder wöchentlichen Kontrolle. Der Bürgermeister hat angekündigt, wir müssen Kinderspielplätze in der Stadt abbauen, weil der Unterhalt zu teuer ist und nun soll hier ein Platz, direkt eingefasst von Straßen, gebaut werden?
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